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  • Herzlich Willkommen beim DRK-Ortsverein Marbach e.V.!


    Foto: DRK-Ortsverein Marbach
    Die DRK-Ortsvereinigung Marbach engagiert sich schon seit 1968 für die Menschen in Marbach. Wir sind im sozialen Bereich, im Sanitätsdienst und im Katastrophenschutz tätig. Derzeit zählt unsere Vereinigung 116 Mitglieder. Davon gehören 39 zu den aktiven Helfern, 11 zum Jugendrotkreuz und 66 zu den Förderern. Natürlich freuen wir uns auch über jeden neuen Helfer und jede neue Helferin und laden Sie recht herzlich zu unserem nächsten Ausbildungabend ein.

  • Sanitätsdienst

    Foto: Zwei Sanitäter stehen im Fußballstadion und blicken auf das Feld. Dieses Foto ist gleichzeitig ein Link und führt Sie zu der Unterseite: Sanitätsdienst.

    Foto: F. Weingardt / DRK

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  • Unsere Angebote

    Foto: A. Zelck / DRK

  • Werden sie aktives Mitglied beim Roten Kreuz

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  • Seniorennachmittag

    Seniorennachmittag beim Deutschen Roten Kreuz

    Auch in diesem Jahr hatten die Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes Ortsvereinigung Marbach e.V. die Marbacher Seniorinnen und Senioren zum mittlerweile traditionellen Seniorennachmittag in das Konrad – Trageser – Haus eingeladen.

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    Das gut besuchte Konrad – Trageser – Haus

    Bei dem von Bereitschaftsleiterin Doris Fröhlig sehr gut organisierten Nachmittag konnte der 1. Vorsitzende Johannes Rippert die zahlreich erschienenen Gäste willkommen heißen. Persönlich begrüßte er den ehemaligen Pfarrer aus Marbach, Bruno Kant, welcher im Februar dieses Jahres seinen 100. Geburtstag feiern durfte. Ebenso begrüßte er den Ortsvorsteher Edgar Schäfer und bedankte sich für die freundliche Unterstützung des Ortsbeirates Marbach. Dieser nutzte vor dem Kaffee die Gelegenheit ein kurzes Grußwort zu sprechen.

    Anschließend konnten sich die Gäste den Kaffee und den, von den Rotkreuzfrauen selbst gebackenen Kuchen, schmecken lassen.

    Nach Kaffee und Kuchen sprach Pfarrer i.R. Bruno Kant ein kurzes Grußwort an seine ehemalige Gemeinde und bedankte sich für die zahlreichen Glückwünsche zu seinem Geburtstag. Auch betonte er, wie sehr er sich noch immer mit Marbach verbunden fühle und sich freue, wenn er Nachrichten aus der alten Heimat erhalte.

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    Pfarrer i.R. Bruno Kant

    Anschließend folgte der Auftritt der Kinder des Kindergartens unter der Leitung von Ursula Neumann. In einem kleinen Theaterstück, welches von den Kindern hervorragend gespielt wurde, ging es um den Wert der Freundschaft und dass jeder, gleich was er kann und was er ist, niemals schlechter als ein anderer ist. Nach dem Applaus erhielten die Kinder ein kleines Präsent.

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    Die Kinder des Kindergartens Marbach

    Während des gesamten Nachmittags gab es eine Fotoausstellung des Kameraden Konrad Neumann zu begutachten, welche mit Sicherheit bei dem einen oder anderen viele Erinnerungen weckte. Wir bedanken uns hiermit sehr herzlich bei dem Ehepaar Neumann.

    Anschließend gab es noch die Möglichkeit bei Saft, Bier und Wein gemeinsam zu plaudern und den Nachmittag gemütlich ausklingen zu lassen. Auf Wunsch waren einige der Gäste abgeholt worden und wurden am Ende wieder nach Hause gefahren.

    Jahresbericht

    Deutsches Rotes Kreuz

     

    Ortsvereinigung und Bereitschaft

     

    Marbach

    Jahresbericht 2015

                           

      

      

    Deutsches Rotes Kreuz - Ortsvereinigung Marbach e.V.

    Julius – Braun - Straße 1a - 36100 Petersberg, Telefon und Fax: 0661-68068

    www.drk-marbach.de

                                                      

              

    Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden,

    liebe Leser,

    sehr geehrte Damen und Herren,

    auch heute geben wir wieder mit unserem Jahresbericht einen Überblick zu den Aktivitäten und Tätigkeiten des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsvereinigung Marbach e.V. für das vergangene Jahr 2015. Dieses war, besonders in der zweiten Jahreshälfte, geprägt von einer Vielzahl von Veränderungen und neuen Herausforderungen. Unsere Leidenschaft, dort zu helfen, wo Hilfe notwendig ist, wurde im Rahmen der Flüchtlingseinsätze einmal ganz anders gefordert, als wir das bislang gewohnt waren. Aber auch hier konnte das Marbacher Rote Kreuz seine Flexibilität und Belastbarkeit zeigen. Teilweise ohne Vorlaufzeit wurden alle Anforderungen zur Zufriedenheit aller abgearbeitet. Dabei darf man nicht vergessen, dass die sich wiederholenden jährlichen Aufgaben und Einsätze ebenfalls gewissenhaft bewältigt wurden.

    All dies kann nur dann funktionieren, wenn alle Kameradinnen und Kameraden Wertschätzung fühlen. Gefragt sind aber auch „Treiber“, also Führungs- und Leitungskräfte, die nicht nur Visionen vor sich herschieben, sondern Ziele herausarbeiten und deren Umsetzung permanent einfordern. Dazu braucht es oft viel Geduld, Fingerspitzengefühl, Einfühlungsvermögen und intensives Kommunizieren. Um Ziele zu erreichen müssen deren Sinnhaftigkeit und die praktische Notwendigkeit erkennbar sein. Weiterhin muss jeder Einzelne die Route (den Weg) kennen und fit und motiviert für die Umsetzung sein. Nur dann können wir die von uns erwartete kompetente und permanente Einsatzbereitschaft zeigen und bei Bedarf umsetzen. Anders ausgedrückt, von der Führung bis zum Einzelnen müssen alle Wissen was Sache und was zu tun ist.

    Angesichts der großen Bedeutung unser Arbeit in vielen Bereichen werden wir in Zukunft mehr denn je auf Freiwillige angewiesen sein – wir müssen uns verstärkt um Mitstreiter bemühen, werden aber auch auf Unterstützung von „oben“ angewiesen sein.

    In diesem Sinne danken wir allen, die Aufgaben übernommen und Dienste im Roten Kreuz Marbach geleistet haben. Unser Dank gilt auch all denen, die uns in irgendeiner Weise geholfen und uns unterstützt haben.

    Danke auch den fördernden Mitgliedern, die mit ihrem Beitrag Hilfe und Rückhalt geben.

    Das Vorstandsteam

    der DRK Ortsvereinigung Marbach e.V.

     

    Jahresbericht 2015

     

    1. Mitglieder

    Die Ortsvereinigung Marbach e.V. des Deutschen Roten Kreuzes hatte zum Jahresende 2015 insgesamt 117 Mitglieder. Die Mitgliederzahl setzt sich zusammen aus 38 aktiven Kameradinnen und Kameraden, 13 jungen Menschen der Jugendrotkreuzgruppe „Phönix Marbach“ und 66 Förderern unserer Arbeit. Alle aktiven Mitglieder, die beim Bewältigen aller Aufgaben und Ziele mitgewirkt haben, sind am Ende dieses Jahresberichtes namentlich aufgelistet.

    2. Einsätze

    2015 war ein sehr arbeitsintensives Jahr. In unserem „HiOrg-Server“, einer Intranet-Lösung für Hilfsorganisationen zur Dokumentation und Verwaltung aller unserer Daten sind 525 Einsätze beziehungsweise wahrgenommene Termine verzeichnet, 55 mehr als in 2014. Dabei wurden von unseren Kameradinnen und Kameraden ehrenamtlich und unentgeltlich 7905 Dienststunden geleistet.

    3. Helfer vor Ort

    Bei der Zahl der Alarmierungen unserer Helfer vor Ort hat sich nichts Wesentliches geändert. Nach den 8 Alarmierungen in 2014 waren es in 2015 14. Bei jedem Alarm waren Kameradinnen/Kameraden vor Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt vor Ort.

    Nachfolgend sind die Gründe für die Alarmierungen gelistet:

            5x akutes Koronarsyndrom

            2x akute Atemnot, davon 1x Lungenödem

            2x Hypoglykämie

            1x Haus-/Freizeitunfall

            1x Pädiatrischer Notfall

            2x Reanimation

            1x Tragehilfe für Rettungsdienst

    Im Namen aller Patientinnen und Patienten danken wir allen Mitwirkenden der „Helfer-vor-Ort-Gruppe“, die trotz der geringen Einsatzzahlen regelmäßig alle notwendigen Fort- und Weiterbildungen besuchen. Gerne hätten wir den einen oder anderen zusätzlichen Einsatz begleitet, wenn wir jedoch nicht alarmiert werden, können wir leider nicht aktiv werden.

     

     

    4. Sanitätsdienst

    Stark engagiert haben sich unsere Kameradinnen und Kameraden im Sanitätsdienst. In diesem ureigenen rotkreuzspezifischen Wirken wurden in 2015 bei insgesamt nur 42 Einsätzen 1596 Dienststunden geleistet. Dies ist bei 4 Einsätzen weniger als im Vorjahr bei den Einsatzstunden eine Steigerung von mehr als 50 Prozent. Grund für diese enorme Steigerung ist, dass viele lang andauernde Einsätze, zum Teil auch mit einer großen Zahl an Einsatzkräften übernommen wurden. Sehr gefreut haben sich die Kameradinnen und Kameraden des DRK-Kreisverbandes Korbach – Bad Arolsen, die wir im Berichtsjahr bei zwei mehrtägigen Großveranstaltungen tatkräftig unterstützt haben. Bei Deutschlands größter Mountainbike-Veranstaltung, dem Bike Festival in Willingen stellten wir vom DRK Marbach an allen 3 Tagen die meisten externen Einsatzkräfte. Dabei gab es bei der sanitäts- und rettungsdienstlichen Absicherung dieser Großveranstaltung auch für uns einiges zu tun. Unter anderem kam es auf der Downhill-Strecke innerhalb kürzester Zeit zu einigen folgenschweren Stürzen. Dabei mussten auf Grund der schweren Verletzungen und der weit entfernten Kliniken der Maximalversorgung zeitgleich 3 Rettungshubschrauber angefordert werden.

    Auch beim zweiten Großeinsatz für den Kreisverband Korbach – Bad Arolsen, dem Kram- und Viehmarkt in Bad Arolsen, waren wir mit einer großen Zahl an Einsatzkräften dabei. Aber auch in der heimischen Region war einiges an Sanitätseinsätzen zu bewältigen. Gefordert waren wir bei den Rosenmontagsumzügen in Fulda und Flieden, den Motorsportveranstaltungen auf dem ADAC-Verkehrsübungsplatz in Dietershausen, dem Speeketzelauf am Marbacher Stausee sowie bei Sommerfesten und Weihnachtsfeiern. Auch bei den Bad Hersfelder Festspielen und den Opernfestspielen hatten wir bei 6 Veranstaltungen jeweils den kompletten Dienst übernommen.

     

    5. Blutspendedienst

    Unter dem Motto „Blut spenden - Leben retten“ haben wir in Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen wieder 12 Blutspendetermine organisiert und durchgeführt. Dabei ist die Zahl der entgegengenommenen Blutkonserven im Vergleich zu den Vorjahren leider nochmals rückläufig gewesen. 1756 Blutkonserven wurden bei den je vier Spendeterminen in Marbach, Petersberg und Steinau entgegengenommen. Da auf Grund der Altersgrenze immer wieder langjährige Dauerspender ausscheiden lässt die Zahl von 116 Erstspendern hoffen, dass es nicht noch zu einem größeren Einbruch kommt. Hier ist anzumerken das Blut, obwohl die Medizin große Fortschritte macht, auch heute noch nicht künstlich erzeugt werden kann und somit zu den wertvollsten Dingen gehört, die ein Mensch geben kann. Leider machen sich die meisten Mitbürgerinnen und Mitbürger keine Gedanken darüber, wo eventuell benötigtes Blut herkommt. Wenn man bedenkt, dass nur knapp 3 Prozent der Bevölkerung Blut spenden, nach Expertenüberzeugung aber 80% aller Bundesbürger einmal in ihrem Leben auf eine Blutkonserve angewiesen sind wird klar, welches riesige Geschenk einige wenige für die Allgemeinheit erbringen. Hinzu kommt, dass eine große Zahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, unterstützt durch hauptamtliche Kräfte, die Durchführung der Blutspendetermine erst ermöglichen. Dabei ist beim Blutspenden ehrenamtliche Mitarbeit nicht an die Verbandszugehörigkeit gebunden. Wer helfen möchte, ist uns jederzeit willkommen. Herzlich Danke sagen wir allen Spenderinnen und Spendern aber auch allen Kameradinnen und Kameraden für ihren großen Einsatz beim Blutspendedienst.

     

    6. Sozialarbeit

    Im Mittelpunkt unserer Sozialarbeit stand im 1. Halbjahr in der Woche nach Ostern der Kaffeenachmittag für die Seniorinnen und Senioren im Konrad-Trageser-Haus. Zu dem von unserer Bereitschaftsleiterin Doris Fröhlig hervorragend organisierten Nachmittag konnte der Vorsitzende Johannes Rippert ca. 120 Senioren willkommen heißen. Nach der Begrüßung schenkten die Helferinnen und Helfer Kaffee aus und verteilten, von den Rotkreuzfrauen selbst gebackenen Kuchen. Der Höhepunkt des Nachmittags war das Theaterstück „Die Wallfahrer“. In dem kurzweiligen und amüsanten, selbst geschriebenen Theaterstück in „Marbacher Platt“, büßten Hannes (Marlies Arnold) und Mathilde (Irmgard Hosenfeld) bei einer Wallfahrt zum Maria Ehrenberg ihre kleinen Sünden der Vergangenheit. Nach dem riesigen Applaus am Ende der Vorstellung waren sich alle Anwesenden einig, die beiden gleich für das nächste Jahr wieder verpflichten zu wollen. Beim folgenden gemütlichen Beisammensein mit Saft, Bier und Wein fanden die Senioren noch genügend Zeit zum Plaudern. Leider war der Nachmittag viel zu schnell vorüber. Auf Wunsch waren einige der Senioren abgeholt und am Ende der Veranstaltung wieder nach Hause gebracht worden.

    Auch die Seniorenfahrt des Ortsbeirates wurde wieder betreut und unterstützt. Wie bereits im Vorjahr wurde dabei unser Mannschaftstransportwagen mit eingesetzt. Da die Busplätze nicht ausreichten fuhren einige, besonders gehbehinderte Senioren, in unserem Mannschaftstransportwagen mit.

    Übers Jahr wurden mehrmals behinderte Mitmenschen transportiert.

    Ende August hatte uns dann die große Flüchtlingswelle erreicht. Es begann damit, dass auch in Fulda übergangsweise eine Zeltstadt für 500 Flüchtlinge im Bereich des Polizeipräsidiums aufzubauen und einzurichten war. Mit wenigen Stunden Vorlauf wurden in Zusammenarbeit von MHD, DLRG, THW, Feuerwehren und DRK in ca. 45 Stunden Aufbauzeit 34 Zelte mit jeweils 18 Schlafplätzen, 3 Verpflegungszelte und die begleitende Infrastruktur wie Dusch- und Waschanlagen, Beleuchtung bis hin zu Zeltheizungen aufgebaut. Neben der Mithilfe bei Aufbau und Einrichtung haben wir in DRK-Einsatzleitung und im Führungsstab mitgewirkt, bei Sichtung, Registrierung und beim Sanitätsdienst mitgeholfen. Auch für die Einrichtung auf der Wasserkuppe wurden einzelne Aufgaben/Dienste übernommen.

    7. Kücheneinsätze

    Die Nachfrage über Verpflegungseinsätze ist weiterhin rückläufig. Unterstützt wurde die Pfarrei St. Ägidius Marbach bei der Sternwallfahrt zum Hauneseekreuz. Daneben hatten wir noch einen Kocheinsatz für einen externen Abnehmer. Zusätzlich verpflegte Antonius Jahn vereinsinterne Veranstaltungen und ganztägige Lehrgänge, die in unserem Rotkreuzhaus in Marbach veranstaltet wurden.  Im Rahmen der Ausbildungen wurde auch wieder die Belehrung gemäß § 43 Abs. 4 Infektionsschutzgesetz (IfSG) durchgeführt.

    8. Ausbildungen 

    Sehr vielfältig waren die angebotenen Möglichkeiten für die aktiven sich qualifiziert weiterzubilden. Genutzt wurden die Bereitschaftsabende, an welchen vorwiegend Themen aus der Sanitätsdienstausbildung abgehandelt wurden. Einige nahmen auch regelmäßig an den monatlich von der Kreisbereitschaftsleitung organisierten Fortbildungen sowie an den Rettungsdienstfortbildungen für Ehrenamtliche teil. Unter dem Motto „Tatkräftig angepackt – das DRK Marbach bildet sich fort“ wurde vom 20. bis 22. November unser alljährliches Fortbildungswochenende in Obernhausen/Wasserkuppe durchgeführt. Drei lehrreiche Tage erwarteten die 21 Teilnehmer. Am Freitagnachmittag, direkt im Anschluss an den Bezug der Zimmer wurde die Fortbildung mit einigen theoretischen Einheiten zur Struktur eines Einsatzes begonnen. Dozent Johannes Rippert erläuterte mithilfe einer Bilderserie den Ablauf der Bahnübung vom 25./26. Juli 2015, an der auch das DRK Marbach maßgeblich beteiligt war. Nach dem Abendessen und einer Einführung in die Grundlagen des Betreuungsdienstes von Gastdozent Dominik Ruffing sammelten sich die Teilnehmer zu einer gemütlichen Runde. Der Samstag startete mit der jährlichen Pflichtfortbildung in kardiopulmonaler Reanimation (CPR). Geübt wurde an einem Erwachsenen, einem Kleinkind und einem Baby. Nach dem Mittagessen wies der Dozent Thomas Rippert die Teilnehmer in die veränderte Ausstattung des SEG-Anhängers der Ortsvereinigung ein und wiederholte den Aufbau und die Struktur einer Patientenablage. Danach hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit verschiedene Techniken zur Immobilisation von Traumapatienten mittels Spineboard, Schaufeltrage, Vakuummatratze und Kendrick Extrication Device (KED-System) zu üben. Im Rahmen von diversen Fallbeispielen wie dem Retten aus Fahrzeugen und aus der Ebene nach einem Sturz konnten alle Teilnehmer das Gelernte anwenden. Der Sonntagvormittag wurde dann auch vorwiegend für Fallbeispiele genutzt. Alle Anwesenden beteiligten sich rege an den Übungen zum strukturierten Vorgehen am Patienten. Die Teilnehmer bedanken sich recht herzlich bei den Organisatoren Doris Fröhlig und Manfred Rippert sowie den Dozenten Thomas Rippert, Dominik Ruffing und Johannes Rippert.

    Einige Kameradinnen/Kameraden haben an überörtlichen Ausbildungen bzw. Lehrgängen wie PSNV-Grundlehrgang (Psychosoziale Notfallversorgung), Grundlehrgang „Technik und Sicherheit“, Helfergrundausbildung „Betreuungsdienst“ sowie an Lehrgängen zur Lehrscheinverlängerung teilgenommen. Zudem hat eine Kameradin die Ausbildung zur Gruppenführerin erfolgreich bestanden.

    Bei den unter Ausbildung gelisteten 1845 Dienststunden sind auch die von unseren Ausbildern für andere, zum Beispiel in der Breitenausbildung geleisteten Stunden mitgerechnet.

     

    9. Rettungsdienst

    Die in der Tabelle am Ende dieses Berichtes unter „Rettungsdienst“ gelisteten 403 Dienststunden setzen sich aus den folgend genannten Einzelaktivitäten zusammen. Im regulären Rettungsdienst wurden an der Wache im Katastrophenschutzzentrum einige Dienste übernommen. Dabei wurden auch wieder jeweils eine Praktikantin/ein Praktikant mitgenommen. Somit hatte auch jeder „Nicht-rettungsdienstler“ die Möglichkeit, verstärkt praktische Erfahrung zu sammeln. Zweimal wurde unser „Modul Transport“ alarmiert. Beim ersten Alarm haben wir den regulären Rettungsdienst durch die Bereitstellung unseres RTWs bei der Absicherung eines Feuerwehreinsatzes ausgelöst. Benötigte Transportkapazität bei einem Einsatz am Hauptbahnhof in Fulda war der Grund für die zweite Alarmierung. Dort waren wir mit RTW und KTW-B vor Ort, brauchten jedoch nicht mehr zu transportieren. Bei den Bereitschaftsdiensten durch den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OLRD) aus unserer Ortsvereinigung gab es, bei etwa gleicher Dienstübernahme wie in den letzten 20 Jahren, erstmalig keine Alarmierung.

     

    10. Sonstiges

    1.)

    Übungen: In der Nacht vom Samstag, 25. auf Sonntag 26. Juli beteiligten wir uns an einer Großübung der Petersberger Feuerwehren. Übungsszenario war ein, während eines Unwetters, mit einem umgestürzten Baum kollidierter Personenzug nahe dem ehemaligen Bahnhof Marbach, in welchem sich 20 realistisch geschminkte verletzte Passagiere befanden. Nach einer Sicher-heitseinweisung erfolgte ab 23:45 Uhr die Alarmierung von Feuerwehren und Rettungsdiensten in realistischer Abfolge. Wir wurden in zwei verschiedenen Abschnitten eingesetzt. Personal und Material von RTW und KTW-B waren in der Schadenstelle, während die übrigen in einiger Entfernung eine Patien-tenablage aufzubauen und einzurichten hatten. Auf Grund der Witterung wurde dafür unser SG 300 aufgebaut, im Zelt und der Umgebung Beleuch-tung installiert sowie die Zeltheizung in Betrieb genommen. Nach einiger Wartezeit wurden dann die Verletzen in relativ schneller Folge gebracht, was zu einer enormen Belastung der Kameradinnen und Kameraden der Patien-tenablage führte.
    Bei einer zweiten Übung mit einigen der Petersberger Feuerwehren waren wir mit unserem RTW vor Ort. Bei der Übung war ein Gefahrgutunfall zu bewältigen. Das Hauptaugenmerk hierbei galt dem Eigenschutz.

    2.)

    Anfang Februar ging nach langem Warten der Wunsch, unseren RTW gegen ein neueres Fahrzeug zu tauschen in Erfüllung.

    3.)

    Im September begingen wir ein Jubiläum der besonderen Art. Mit einem, von Doris Fröhlig geplanten und organisierten Dämmerschoppen wurde der 20. Jahrestag der Grundsteinlegung des DRK-Hauses gefeiert. Nach Begrüßung der Mitglieder und der Ehrengäste durch unseren Vorsitzenden Johannes Rippert schilderte dieser kurz die Meilensteine der Errichtung unseres Vereinsheims sowie die baulichen Ergänzungen und Veränderungen. Nach diesem Exkurs in die Geschichte des DRK Ortsvereins Marbach folgte ein Pro-grammpunkt, welchen es so in der Geschichte des Vereins noch nie gegeben hat. Zwei langjährige und wertvolle Mitglieder wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Dies waren zum einen Willi Haas und zum anderen Antonius Jahn, der allerdings aufgrund Urlaubs seine Ernennung nicht persönlich entgegennehmen konnte. Den Ernennungen folgten Ehrungen mit der Ver-dienstmedaille des DRK – Landesverbandes Hessen, welche Johannes Rippert gemeinsam mit dem Justitiar des Landesverbandes Holger Adolph vornahm. Diese Ehrungen für langjährige Dienste am Nächsten bekamen: Gabriele Rippert, Doris Fröhlig, Antonius Jahn und Detlef Ebert.

    4.)

    Während der Akutphase der Flüchtlingsaktionen wurde an der Grundstücksgrenze unseres Rotkreuzhauses ein zuvor bestellter Zaun in Eigenregie aufgebaut. Damit ist das Grundstück jetzt nur noch von der Frontseite aus frei zugängig, was auch zur Sicherheit für das Gebäude beitragen dürfte.

    5.)

    Im Herbst wurde unser Anhänger mit der Ausrüstung für größere Schadenslagen sowie die zugehörigen Materialkisten neu strukturiert und umgeräumt. Dabei wurde auch das Modul „Betreuung“ berücksichtigt.

    6.)

    Auch die Kameradschaftspflege kam nicht zu kurz. Unsere Hoffnung, bei der Winterwanderung wieder einmal richtig Schnee zu haben, wurde trotz des späten Termins in der 2. Februarhälfte nicht erfüllt. Trotz allem war die von unserer Bereitschaftsleiterin vorbereitete Wanderung mit Mittagessen und zum Abschluss mit Kaffee und Kuchen ein voller Erfolg. Leider war auf Grund der damals grassierenden Grippewelle der Teilnehmerkreis etwas geschrumpft.

    7.)

    Im Sommer hatte Torsten wieder einen sehr schönen Vereinsausflug organisiert. Der Tagesausflug führte ins Fränkische Weinland. Bei hochsommerlichen Temperaturen war der erste Programmpunkt der Besuch der Schokoladenmanufaktur „Art of Chocolate“ in Schwarzach. Es folgte eine Schifffahrt auf der MS Undine auf der Volkacher Mainschleife. Danach ging es in die Weinberge. Eine Führung mit Verkostung und Abendessen in der Weinpara-diesscheune Ippesheim rundete den gelungenen Tag ab.

    8.)

    Einige Mitglieder nahmen an einer gemeinsamen Vereinsfahrt von Feuerwehr, der Katholischen Frauengemeinschaft und dem Roten Kreuz teil. Ziel war die Stadt Worms und das Kellerwaldfest in Guntersblum.

    9.)

    Mit 114 Dienststunden hatte der Fachbeauftragte IuK des Kreisverbandes, der zu unserer Ortsvereinigung gehört, reichlich zu tun. In unserem Rot-kreuzhaus wurden zwei „Funk“-Lehrgänge durchgeführt. Eine zweitätige Tagung/Fortbildung, die Testphase der TETRA-Pager sowie das Update aller Digitalfunkgeräte waren Schwerpunkte der Arbeit.

    10.)

    Mit einer jeweils angemessenen Abordnung waren wir vertreten beim Jahresempfang des Kreisverbandes, beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Marbach, beim „Roten Sommer“, dem großen Sommerfest am/im Deutschen Feuerwehrmuseum und auf dem Gelände des DRK Kreis-verbandes sowie beim Festakt zum 55-jährigen Bestehen der Bergwacht auf der Wasserkuppe.

     

    11. Zusammenstellung der Einsätze und Dienststunden aus 2015
    Fachdienst Anzahl der Einsätze Dienststunden
    Helfer vor Ort 14 56
    Sanitätsdienst 42 1596
    Blutspendedienst 29 1030
    Sozialarbeit und Betreuungsdienst 32 443
    Kücheneinsätze 5 80
    Aus - und Weiterbildung 103 1845
    Rettungsdienst 13 403
    davon Modul Transport 2 15
    Fernmeldetechnik (IuK) 24 114
    Sonstiges 263 2338
    Summe 525 7905

     

    Liebe Kameradinnen und Kameraden,

    der Jahresbericht ist ein Rückblick auf die von uns allen geleistete Arbeit. Dabei sind hier nur die prägenden Aktivitäten und Einsätze explizit aufgeführt. Bis jetzt nicht erwähnt sind die vielen Tätigkeiten, die Jahr für Jahr im Hintergrund erledigt werden müssen. Sei es die Beschaffung und –verwaltung von Einsatzmaterial und Dienstbekleidungen, die Prüfungen der Medizinprodukte und der elektrischen Materialien und Geräte, die Pflege und Instandhaltung unserer Kraftfahrzeuge und unseres Rotkreuzhauses oder die immer mehr werdenden Verwaltungstätigkeiten. Auch dafür und für all euer freiwilliges Engagement, das Mitwirken bei den Aktivitäten und Einsätzen unseres Marbacher Roten Kreuzes bedankt sich eure Bereitschaftsleitung herzlich. Wir danken auch euren Angehörigen, den Ehefrauen und Ehemännern, Freundinnen, Freunden, den Mitgliedern vom Jugendrotkreuz und allen beim DRK-Kreisverband Fulda, die uns unterstützt haben. Unser Dank geht auch an den Ortsbeirat Marbach. Ebenso bedanken wir uns bei der Gemeinde Petersberg, beim Landkreis Fulda und allen Personen, Firmen und Behörden, die uns in irgendeiner Weise geholfen haben. Auch allen Leserinnen und Lesern, die unseren Jahresbericht nutzen um uns näher kennen zu lernen, sagen wir danke für das Interesse an der Arbeit des DRK Marbach und freuen uns sehr, wenn wir auch in Zukunft auf Sie bauen können.

    Marbach, 12. Februar 2016

    für die Bereitschaftsleitung
    Doris Fröhlig und Manfred Rippert

    Die folgend gelisteten Mitglieder haben in 2015 mit

    ehrenamtlichen Dienststunden beim Bewältigen unserer vielfältigen

    Aktivitäten und Aufgaben mitgeholfen:

    vom Vorstand :
    Johannes Rippert 1. Vorsitzender
    Torsten Zwingmann 2. Vorsitzender
    Eugen Rippert Schatzmeister
    Frances Herrmann Schriftführerin
    Dr. Bettina Wiegand-Koch Bereitschaftsärztin
    Dr. Bernd-Robret Koch Bereitschaftsarzt
    Doris Fröhlig Bereitschaftsleiterin
    Manfred Rippert Bereitschaftsleiter
    Manuela Rippert Vertreterin des Jugendrotkreuzes

     

    Führungskräfte
    Johannes Rippert Verbandsführer
    Manfred Rippert Zugführer
    Michél Kekulé Gruppenführer Transport
    Thomas Rippert stellv. Gruppenführer Transport
    Markus Heil Truppführer Transport
    Eugen Rippert Truppführer Transport
    Detlef Ebert Truppführer Transport
    Uwe Baderschneider Gruppenführer Betreuung
    Doris Fröhlig Truppführer Betreuung
    Manuela Rippert Truppführer Betreuung
    Daniel Jahn Truppführer Betreuung

     

    von den aktiven Mitgliedern :
    Ariane Gerstner Gabriele Rippert Tatjana Schäfer Hubert Künzl
    Carmen Fleck Lioba Jahn Antonius Jahn Lukas Koch
    Carmen Görlich Lorena Trapp Christian Grasser Matthias Göbel
    Christine Wienciers Maria Dröge Daniel Brenzel Ralf Urspruch
    Elisabeth Kochanski Marija-Lisa Goldmann Frank Fleck Stefan Simon
    Erika Krämer Stefanie Rauh Heinrich Krämer

     

    12. Jugendrotkreuz

     

    Das JRK Marbach Gruppe „Phönix“ bestand im letzten Jahr aus 13 Heranwachsenden, die sich immer mittwochs von 18:45 Uhr bis 19:45 Uhr trafen um Wissen in Erster Hilfe, aber auch über die Geschichte des Roten Kreuzes zu erlernen und zu vertiefen. Doch auch der Spaß sollte nicht zu kurz kommen, so wurden auch Filme geschaut, Spiele gespielt oder im Sommer ein Eis gegessen. Es nahmen JRK’ler am diesjährigen JRK – Zeltlager des JRK Fulda in Landenhausen teil und auch an der Wandertag der J-KAB waren sie vertreten. Im Anschluss an diesen erhielt das JRK eine Spende, wofür wir uns herzlich bedanken möchten. Auch die Arbeit der Bereitschaft wurde von den Mitgliedern des JRK unterstützt, so z.B. beim Päckchen packen für das Blutspenden und, leider mit abnehmender Tendenz, bei den 12 Blutspendeterminen. Der Jahresabschluss wurde dieses Jahr ein wenig anders begangen. Anstatt einer Weihnachtsfeier in den eigenen Räumen ging es zum Bowlen nach Petersberg mit anschließendem Essen.

    Marbach, 12. Februar 2016

    Für die Jugendrotkreuzgruppe „Phönix Marbach“

    Manuela Rippert

     

     

     

     

     

     

    www.drk-marbach.de

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    • Lebensrettende Sofortmaßnahmen
    • Erste Hilfe am Kind

Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz
Ortsvereinigung Marbach e.V.
Julius-Braun-Straße 1a
36100 Petersberg

Tel.: (0661) 68068
Fax: (0661) 68068

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