• Herzlich Willkommen bei der DRK-Ortsvereinigung Marbach e.V.!

    Foto: DRK-Ortsvereinigung Marbach

    Die DRK-Ortsvereinigung Marbach engagiert sich schon seit 1968 für die Menschen in Marbach. Wir sind im sozialen Bereich, im Sanitätsdienst und im Katastrophenschutz tätig. Derzeit zählt unsere Vereinigung 116 Mitglieder. Davon gehören 39 zu den aktiven Helfern, 11 zum Jugendrotkreuz und 66 zu den Förderern. Natürlich freuen wir uns auch über jeden neuen Helfer und jede neue Helferin und laden Sie recht herzlich zu unserem nächsten Ausbildungabend ein.

  • Sanitätsdienst

    Foto: Zwei Sanitäter stehen im Fußballstadion und blicken auf das Feld. Dieses Foto ist gleichzeitig ein Link und führt Sie zu der Unterseite: Sanitätsdienst.

    Foto: F. Weingardt / DRK

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  • Unsere Angebote

    Foto: A. Zelck / DRK

  • Werden sie aktives Mitglied beim Roten Kreuz

    Foto: Ein DRK Helfer befindet sich in einem Gesellschaftsspiel mit einem älteren Herren. Dieses Foto ist gleichzeitig ein Link und führt Sie zu der Unterseite: Werden Sie aktives Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz.

    Foto: A. Zelck / DRK

  • Jahresbericht

    Deutsches Rotes Kreuz

      

    Ortsvereinigung und Bereitschaft

      

    Marbach

     

      

      

    Jahresbericht 2014

     

     

                           

      

      

    Deutsches Rotes Kreuz - Ortsvereinigung Marbach e.V.

    Julius – Braun - Straße 1a - 36100 Petersberg, Telefon und Fax: 0661-68068

    www.drk-marbach.de

     

                                                      

              

     

    Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden,

     

    liebe Leser,

     

    sehr geehrte Damen und Herren,

     

    in diesem Jahresbericht geben wir einen kurzen Rückblick über unsere Aktivitäten und Tätigkeiten im Jahr 2014. Diese haben uns wieder sehr gefordert und nicht selten mussten deshalb persönliche Dinge darunter leiden. Auch wenn es hin und wieder einmal geklemmt hat, war es toll, dass alle Einsätze und Aktivitäten erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Dies war nur möglich, weil wir immer gemeinsam einen Weg gefunden haben. Das Ergebnis ist deshalb ein Mosaik, an dem alle aktiven Kameradinnen und Kameraden mitgearbeitet haben, jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten. Bei einigen Aufgaben haben uns auch fördernde Mitglieder unterstützt, was uns in der aktiven Arbeit sehr geholfen hat.

     

    Unter dem Motto, „Hilfe wo Hilfe gebraucht wird“, sind unsere Kameradinnen und Kameraden an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr da, wenn sie gebraucht werden. Dabei sind wir nur eine kleine Gruppe von den mehr als 400.000 Menschen in Deutschland, welche sich neben Schule, Studium, Beruf und Familie ehrenamtlich im Deutschen Roten Kreuz engagieren.

     

    Der Schwerpunkt unserer Arbeit lag im vergangenen Jahr in der Aus- und Weiterbildung. Dies wird sich auch in 2015 fortsetzen. Damit befinden wir uns auf einem guten Weg, um auch in Zukunft den auf uns zukommenden Herausforderungen gewachsen zu sein. Wie im folgenden Bericht unserer Bereitschaftsleitung dargestellt, waren die Anforderungen bezüglich Aufgaben und Einsätzen ähnlich wie in den vergangenen Jahren. Lediglich die Anforderung unseres Rettungswagens und besonders die Alarmierungen unserer Helfer vor Ort sind extrem zurückgegangen. Bei den meisten der Kameradinnen und Kameraden, die sich zum größten Teil seit Juni 2005 hier stark engagieren, stößt der Grund für die jetzt nur noch sehr wenigen Alarmierungen auf großes Unverständnis. Warum wurde die Alarmierungsschwelle so extrem verändert? Hier stellt sich unweigerlich die Frage: „Haben wir in der Vergangenheit etwas falsch gemacht, war man beim Landkreis mit unserer Arbeit nicht zufrieden?“

     

    Wir jedenfalls danken allen, die Aufgaben übernommen und Dienste im Roten Kreuz Marbach geleistet haben. Unser Dank gilt auch all denen, die uns in irgendeiner Weise geholfen und uns unterstützt haben.

     

    Das Vorstandsteam

     

    der DRK Ortsvereinigung Marbach e.V.

     

     

    Jahresbericht 2014

     

    1. Mitglieder

     

    Zum Jahresende 2014 hatte die Ortsvereinigung Marbach e.V. des Deutschen Roten Kreuzes insgesamt 117 Mitglieder. Die Mitgliederzahl verteilt sich auf 10 junge Menschen der Jugendrotkreuzgruppe „Phönix Marbach“, 70 Förderer unserer Arbeit und 37 aktive Kameradinnen und Kameraden. Zum Ende dieses Jahresberichtes sind die aktiven Mitglieder, welche beim Bewältigen aller Aufgaben und Ziele mitgeholfen haben, namentlich aufgelistet.

    Bei der letztjährigen Jahreshauptversammlung wurden für unsere beiden „Hauptaufgabengebiete“ Transport und Betreuung Gruppen- und Truppführer ernannt, die nun die Bereitschaftsleitung bei den Einsatzaufgaben incl. der Materialverwaltung und Instandhaltung unterstützen.  

      

    2. Einsätze

    Die Gesamtzahl der zu bewältigenden Einsätze und der abzuarbeitenden Termine hat sich wieder erhöht. Stark zurückgegangen ist die Anzahl der Alarmierungen unserer Helfer vor Ort sowie die Alarmierungen unseres RTWs. Beim Vergleich der Anzahl unter „Sonstiges“ ist ein Anstieg zu erkennen. Der Grund dafür liegt in der genaueren Erfassung aller Tätigkeiten. Dies wurde durch die Nutzung eines „HiOrg-Servers“, einer Intranet-Lösung für Hilfsorganisationen zur Verwaltung der Daten unserer Kameradinnen und Kameraden, der Einsätze und Aufgaben, sowie der Materialien und Fahrzeuge ermöglicht. Da neben der Einsatzverwaltung jeder einzelne seine Daten selbst pflegen und seine Dienststunden selbst einreichen kann, ergibt sich daraus eine wesentliche Arbeitserleichterung für die verantwortlichen Führungskräfte. Ein weiteres Plus ist, dass alle Verantwortlichen auf dem gleichen Stand sind, da alle auf die gleichen Listen und Verzeichnisse zugreifen können.

    Insgesamt haben die Kameradinnen und Kameraden der DRK-Ortsvereinigung und Bereitschaft Marbach in 2014 ehrenamtlich und unentgeltlich bei 469 Diensten/Aktivitäten 7094 Dienststunden geleistet.

     

    3. Helfer vor Ort

    Die Alarmierungen unserer Helfer vor Ort sind extrem zurückgegangen. Der Grund liegt in der durch die Verantwortlichen beim Gefahrenabwehrzentrum des Landkreises Fulda geänderten Alarmierungsschwelle. Die jetzt sehr seltenen HvO-Alarmierungen lassen die Sorge aufkommen, dass unser über viele Jahre mit viel Herzblut und einem erheblichen finanziellen Aufwand aufgebautes Hilfeleistungssystem für die Menschen im Ort langsam einschläft.

      

      

    Dabei war das Dasein, besonders für Marbacher Mitbürgerinnen und Mitbürger, für viele von uns Ansporn und Motivation sich permanent fortzubilden. Da der Sinn eines „Helfer vor Ort-Systems“ darin liegt, bei Notfällen die Zeitspanne bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken, wird die Sinnhaftigkeit der aktuellen Alarmschwelle angezweifelt. Leider kommt es immer wieder vor, dass Notfallpatienten und ihre Angehörigen auf die Helferinnen und Helfer aus dem Ort warten, diese jedoch nicht erscheinen, da sie nicht alarmiert wurden. Daraus ergibt sich, dass die Stärkung der ersten Glieder der Rettungskette durch die Mitwirkung der Helfer vor Ort nur noch selten gegeben ist.

     

    In 2014 wurden wir lediglich zu 8 Einsätzen alarmiert bei welchen 25 Dienststunden geleistet wurden. Nachfolgend sind die Gründe für die Alarmierungen gelistet:

     

            3x akutes Koronarsyndrom

     

            2x akute Atemnot, davon 1x Lungenödem

     

            1x Krampfanfall

     

            1x Suizidversuch

     

            1x Haus-/Freizeitunfall

     

    Wir danken allen Mitwirkenden der „Helfer vor Ort-Gruppe“, auch im Namen aller Patientinnen und Patienten. Ein besonderer Dank geht an die Kameradinnen und Kameraden, die in den jeweils etwa 9 Wochen „Dienstbereitschaft“ nicht zum Einsatz kamen dafür, dass sie auch weiterhin ihre Einsatzbereitschaft aufrechterhalten.

     

    4. Sanitätsdienst

    Überall, wo viele Menschen zusammen kommen, passieren kleinere und größere Notfälle, welche schnell versorgt werden müssen. Deshalb ist der Sanitätsdienst bei jeder größeren Veranstaltung ein unentbehrlicher Bestandteil der Gefahrenabwehr. Ohne ihn sind  Veranstaltungen wie Sportwettbewerbe, Volksfeste, Schützenfeste, Konzerte,  Demonstrationen, Firmenanlässe, Reitsportveranstaltungen und vieles mehr häufig nicht mehr durchführbar. Heute erhält der Ausrichter bei vielen Veranstaltungen von den Ordnungsbehörden oder den Sportverbänden die Genehmigung nur mit  der Auflage, für eine ausreichende (vorgeschriebene), sanitätsdienstliche Betreuung Sorge zu tragen. Mit der Übernahme des Dienstes haben wir dann sicherzustellen, dass im Falle eines Unfalles oder einer akuten Erkrankung eine qualitativ hochwertige Versorgung vor Ort gewährleistet wird, welche den Erfolg der weiteren Behandlung  entscheidend prägt. 

    In 2014 hatten wir bei der Anzahl der Einsätze eine Steigerung von etwa 20 % zu verzeichnen. Bei den insgesamt 46 Sanitätseinsätzen wurden 919 Dienststunden geleistet. Im Großen und Ganzen hatten wir die gleichen Einsätze wie in den zurückliegenden Jahren. Wir waren unter anderem bei den Heimspielen der SG Marbach, beim Speeketzelauf, fünfmal auf dem ADAC-Verkehrsübungsplatz in Dietershausen, bei Sommerfesten und auf einer Weihnachtsfeier tätig. Einige Kameradinnen und Kameraden haben sich wieder an einem überregionaler Dienst beim Kram- und Viehmarkt in Bad Arolsen, dem größten Volksfest in Nordhessen, beteiligt. Neu für uns war ein dreitägiger Sanitätseinsatz beim Genussfestival auf der Pauluspromenade. Unterstützt wurden die Einsätze beim Fastnachtsumzug in Flieden und in Fulda. Abschließend sollen noch die Einsätze bei den Festspielen sowie den Opernfestspielen in der Stiftsruine in Bad Hersfeld erwähnt werden. Hier hatten wir insgesamt siebenmal den gesamten Sanitätsdienst übernommen.

      

    5. Blutspendedienst

    Mehrmals im Jahr ruft der DRK-Blutspendedienst alle gesunden Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Blutspende auf, damit die Behandlung von Schwerkranken und Schwerverletzten in den Kliniken gesichert werden kann. Immer dann, wenn die Vorräte an Blut und Blutpräparaten rasch schmelzen, sind diese besonderen Aktivitäten erforderlich. Engpässe während der Ferien- und Urlaubszeit können vorausschauend eingeplant werden. Anders ist es, wenn zum Beispiel immer mehr Menschen von einer Grippewelle betroffen sind. Dann wird es besonders eng bei den Vorräten an Blutkonserven der Blutgruppe 0 Rhesus negativ. Um auch bei unseren Blutspendeterminen während solcher Engpässe etwas mehr Spender anzusprechen, haben wir im vergangenen Jahr zusammen mit dem Blutspendedienst eine „Vereinsaktion“ für alle Petersberger Vereine ausgeschrieben und über alle zwölf Termine durchgeführt. Die drei Vereine, welche prozentual zu ihrer Gesamtmitgliederzahl ab 18 Jahren die meisten Vereinsmitglieder zum Blutspenden motivieren konnten, erhalten beim nächsten Blutspendetermin in Marbach für ihre Vereinskasse eine finanzielle Anerkennung. Um die Spannung noch hoch zu halten, verzichten wir hier auf eine Veröffentlichung der Rangliste.

     

    Unbestritten ist, dass unsere ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden im Rahmen der Blutspendetermine sehr viel Arbeit leisten, welche sonst durch hauptamtliche Kräfte bewältigt werden müsste. Mindestens genauso wichtig sind aber die Tätigkeiten des Ehrenamtes, die durch keinen anderen erbracht werden können: Die Blutspende lebt vom persönlichen Kontakt und vom Vertrauen in das Deutsche Rote Kreuz. Hier sind wir genau die Personen, die den Kontakt zum Spender aufbauen, ihn pflegen und das Vertrauen des Spenders aufrechterhalten.
    Diese Leistungen sind unverzichtbar, weil sie nur von Personen erbracht werden können, die im unmittelbaren Umfeld des Spenders leben und handeln.

     

    Bei den je vier Spendeterminen in Marbach, Petersberg und Steinau konnten im Jahr 2014 1877 Blutkonserven entgegengenommen werden. Dem gegenüber stehen 950 geleistete Dienststunden unserer Kameradinnen und Kameraden. Dabei konnte leider die Zahl der „Erstspender“ (119) gegenüber den Vorjahren auch durch unsere Vereinsaktion nicht gesteigert werden. An dieser Stelle sagen wir im Namen aller Betroffenen, die auf Blut angewiesen sind, herzlichen Dank an die Spenderinnen und Spender sowie allen, die bei den Spendeterminen mitgeholfen haben.

     

    6. Sozialarbeit

    Im ersten Halbjahr lag der Schwerpunkt der Sozialarbeit in der Seniorenbetreuung. Im April wurde der schon fast zur Tradition gewordene Kaffeenachmittag für die Senioren im Konrad-Trageser-Haus durchgeführt. Auf Wunsch wurden alle, die nicht mehr eigenständig den Weg bewältigen konnten, zu Hause abgeholt und selbstverständlich zum Ende der Veranstaltung wieder nach Hause gebracht. An der festlich, unter Mithilfe des Jugendrotkreuzes geschmückten Tafel hatten sich etwa 100 Senioren eingefunden. Nach den Grußworten und der Kaffeerunde mit selbst gebackenem Kuchen fesselte der über die Grenzen Fuldas hinaus bekannte Zauberer GERRIT mit einer bunten Mischung aus der Kunst der Magie. Das etwa 60-minütige Programm wurde durch die aktive Einbeziehung des Publikums aufgelockert. Mit einem „Gläschen“ nach Wunsch und ausreichend Zeit für ein „Schwätzchen“ ging der Nachmittag zu Ende.

    Im September wurde die Seniorenfahrt des Ortsbeirates wieder betreut und unterstützt. Da die Busplätze nicht ausreichten, nahmen einige, besonders gehbehinderte Senioren, in unserem Mannschaftstransportwagen Platz.

    Ebenfalls im September haben wir die Arbeit bei der Flüchtlingshilfe, welche federführend unter Leitung der Kreisbereitschaftsleitung organisiert wurde, an vier Tagen mit einigen Kameradinnen und Kameraden unterstützt. Vorwiegend aus Kriegs- und Krisengebieten wie Eritea und Syrien kamen diese mit Zügen am Bahnhof Fulda an und mussten betreut und verpflegt werden.

    Ebenfalls im September war der Umzug der Senioren von Hünfeld, zurück in das neu gebaute DRK-Seniorenzentrum „Sankt Killian“ in Hilders. Mit unserem RTW haben wir 2 „Liegendpatienten“ in ihr neues Zuhause gebracht.

    Über das Jahr hinweg wurden mehrmals Mitmenschen mit Behinderung transportiert.

     

    7. Kücheneinsätze

    In 2014 wurden nur wenige Verpflegungseinsätze angefragt und auch durchgeführt. Aktiv waren wir beim Pfarrfest in Marbach, der Sternwallfahrt zum Hauneseekreuz und einmal für ein weiteres Pfarrfest. Hinzu kamen einige vereinsinterne Veranstaltungen, die in Eigenregie verpflegt wurden. Ein besonderer Dank geht hier an Antonius Jahn, der bei allen Lehrgängen, die in unserem Rotkreuzhaus in Marbach veranstaltet wurden, die Lehrgangsteilnehmer hervorragend verpflegte.  

    Im Rahmen der Ausbildungen wurde auch wieder die Belehrung gemäß § 43 Abs. 4 Infektionsschutzgesetz (IfSG) durchgeführt. Hier danken wir dem Bereitschaftsleiter der OV Flieden, der sehr ansprechend das Thema vermittelte. Da die Belehrung an zwei Terminen angeboten wurde, hatten alle Aktiven ebenso wie Interessierte von anderen Marbacher Vereinen die Gelegenheit teilzunehmen.

     

    8. Ausbildungen

    Um bei allen kleinen und großen Notlagen überall dort, wo Menschen unsere Hilfe benötigen, einsatzbereit zu sein und sicher und richtig helfen zu können, braucht es eine solide Ausbildung. Diese ist Grundlage für gute Arbeit bei jedem Einsatz. Deshalb haben wir uns auch im vergangenen Jahr wieder sehr um die Weiterqualifizierung unserer Kameradinnen und Kameraden bemüht. Es ist sehr erfreulich, dass die angebotenen Lehrgänge gut angenommen wurden. Hier alle Ausbildungen aufzuführen wäre zu umfangreich. Erstmalig nahmen drei Kameradinnen/Kameraden an einem PSNV-Grundlehrgang (Psychosoziale Notfallversorgung) teil. Auch an der ersten Helfergrundausbildung „Betreuungsdienst“ und am ersten Grundlehrgang „Betreuungsdienst“, welche im DRK-Kreisverband Fulda angeboten wurden, waren acht Teilnehmer von unserer Bereitschaft. Da auch die Anforderungen an Führungskräfte stetig ansteigen, ist es positiv, dass einige von uns Ausbildungen für Führungs- und Leitungskräfte, bis hin zum Verbandsführer Katastrophenschutz besucht haben. Gut angenommen wurden auch die Fortbildungen für Ehrenamtliche im Rettungsdienst. Vier Bereitschaftsmitglieder haben am Fortbildungswochenende des Kreisverbandes teilgenommen. Am Fortbildungswochenende unserer Bereitschaft in Oberkalbach nahmen 18 Kameradinnen und Kameraden teil. Hauptthema des Wochenendes war „Massenanfall von Verletzten und Erkrankten“ (MANV). Sowohl bei diesem als auch bei allen anderen Themen wurde großer Wert auch auf praktische Übungen gelegt.

    Zum Jahresende hatten alle, die eine Sprechfunkberechtigung haben, am Anpassungslehrgang Digitalfunk (Endanwender-Umschulung) teilgenommen.

    Alles in Allem haben unsere Kameradinnen und Kameraden 2339 Fortbildungsstunden besucht.

    Weitere 458 Dienststunden wurden durch unsere Ausbilderinnen und Ausbildern geleistet. Bei Lehrgängen zu Lebensrettenden Sofortmaßnamen am Unfallort, Erste-Hilfe und Sanitätslehrgängen, Helfergrundausbildungen, Fortbildungen für ehrenamtliche im Rettungsdienst usw. haben sie der Allgemeinheit und auch uns Aktiven ihr Wissen und Können vermittelt.

     

    9. Rettungsdienst

    Die Anzahl der rettungsdienstlichen Einsätze ist gegenüber 2013 nochmals rückläufig. Der Grund dafür ist, dass der bei uns stationierte Rettungswagen in 2014 lediglich zweimal alarmiert wurde. Insgesamt weist unsere Statistik unter dem Oberbegriff „Rettungsdienst“ 436 Dienststunden aus, die sich wie folgend aufgegliedert zusammensetzen:

    Im regulären Krankentransport und Rettungsdienst haben wir wieder einige Dienste übernommen. Dabei wurde jeweils eine Praktikantin/ein Praktikant mitgenommen, damit auch „Nichtrettungsdienstler“ praktische Erfahrung sammeln konnten.

    • Wie einleitend schon erwähnt, wurde unser RTW nur zweimal alarmiert. Durch die Umstellung von „RTW-sofort“ auf „SEG Transport“ haben sich auch die Alarmierungsvorgaben geändert. Daraus resultiert, dass lediglich zwei Einsätze angefallen sind. Im April war ein MANV 10 Alarm. Bei einem Verkehrsunfall in Rasdorf waren mehr als vier Verletzte betroffen. Der zweite Alarm war am 30. Dezember. Da drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug bei einem Busunfall außerhalb unseres Rettungsdienstbereiches (A4 bei Bad Hersfeld) waren, haben wir mitgeholfen, den Bereich Fulda – Hünfeld abzusichern.

    Bei den durch den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OLRD) aus unserer Ortsvereinigung übernommenen Bereitschaftsdiensten waren lediglich drei Einsätze zu bewältigen.

     

    1. 10. Sonstiges
    2.  
    • Übungen:

    Die Dipperzer Feuerwehr wurde bei Unfallübungen an der neuen Umgehungsstraße unterstützt. Geübt wurde das Zusammenspiel von Feuerwehr und Rettungsdienst bei Verkehrsunfällen.

    Eine Führungskraft hat an der Stabsrahmenübung im Simulationszentrum für Rahmenübungen (SIRA) am Bundeswehrstützpunkt in Hammelburg teilgenommen. Trainiert wurde dort anhand einer Erdbebenlage das Zusammenspiel von Bundeswehr und Führungsebene im zivilen Katastrophenschutz.

    Im Juli haben wir uns an der Katastrophenschutzübung des Landkreises Fulda am und im Tunnel der A 66 bei Neuhof beteiligt. Ungefähr 500 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten mussten sich um knapp 50 realistisch geschminkte Verletzte und um eine große Zahl unverletzter Betroffener kümmern.

    Mit einer vorher nicht bekannten Alarmübung wurde die Einsatzbereitschaft unserer SEG überprüft.

    Für die Katastrophenschutzübung im Distelrasentunnel wurde unsere Transportgruppe angefordert. Beim Abarbeiten des Übungsszenarios „ICE-Entgleisung im Tunnel mit etwa 130 Verletzten“ halfen fünf Einsatzkräfte unserer Bereitschaft. Mit unserem RTW und dem KTW-B galt es, mehrere Verletzte zu transportieren.

     

    • Viel zu tun hatte im vergangenen Jahr Manfred Rippert, der Fachbeauftragte IuK (Information und Kommunikation) des Kreisverbandes. Beschaffung von Digitalfunkgeräten, Softwareupdates, Unterstützung der anderen Ortsvereinigungen und der Organe des Kreisverbandes bei allen Fragen zum Digitalfunk, Mithilfe beim Einbau (mit Unterstützung von Eugen Rippert und Detlef Ebert) sowie Bestellen und Abholen der BSI-Sicherheitskarten verlangten einen großen Einsatz. Durchgeführt wurden drei Anpassungslehrgänge Digitalfunk (Endanwender-Umschulung) und drei Lehrgänge „Erlangung der Sprechfunkberechtigung“. Weiterhin waren einige Tagungen und Telefonkonferenzen im Projekt Digitalfunk der BOS in Hessen zu bewältigen.
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    • Zu Gast bei uns im Rotkreuzhaus waren wieder die Kinder der 4. Klasse der Grundschule und die Vorschulgruppe aus dem Kindergarten.
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    • Zum Jahresende wurde für alle Einsatzkräfte neue Schutzbekleidung (PSA) beschafft, welche nun alle Warn- und Normanforderungen erfüllt.
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    • Einen besonderen Dank sagen wir den Firmen, die uns mit einer Geldspende kräftig unterstützt haben.
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    • Im November war die Delegiertenversammlung des DRK-Kreisverbandes Fulda bei uns im Marbacher Bürgerhaus (Konrad-Trageser-Haus).
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      • Eine besondere Ehre wurde Manfred Rippert und Eugen Rippert zuteil. Bei der 2. landesweiten Übergabe von Ehrenzeichen wurde beiden im Namen des Hessischen Ministerpräsidenten das Rettungsdienstehrenzeichen der Stufe 3 als Anerkennung und Würdigung von aktiven, ehrenamtlichen Verdiensten im Rettungsdienst des Landes Hessen verliehen. Manfred Rippert hatte mit mehr als 10.000 Stunden (ohne OLRD-Bereitschaftsdienste) ehrenamtliches Mitwirken im Rettungsdienst im Landkreis Fulda die Voraussetzungen mehr als erfüllt. Auch Eugen Rippert hatte mit nachweislich über 4.000 Stunden die im Stiftungserlass für die höchste Stufe geforderten 3.000 ehrenamtlichen Dienststunden um einiges übertroffen.
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      • Im Rahmen der Kameradschaftspflege wurde wieder, anstatt einer Weihnachtfeier, eine Winterwanderung veranstaltet. Nach einer von Antonius Jahn geführten Wanderung hatte unsere Bereitschaftsleiterin in unserem Rotkreuzhaus für ein leckeres Mittagessen und zum Abschluss noch für Kaffee und Kuchen gesorgt. Es hat uns sehr gefreut, dass fast alle Mitglieder mit ihnen Angehörigen teilgenommen haben, so dass in unserem Haus alle Sitzplätze belegt waren. Eine weitere Wanderung im Sommer und hin und wieder Leckeres vom Grill trug zur Festigung in unserem Bündnis bei.
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      • Auch in 2014 hatte Torsten Zwingmann für uns wieder einen sehr schönen Vereinsausflug ausgearbeitet, den wir über Pfingsten durchgeführt haben. Dieses Mal fuhren wir an die Nordsee. Mit einem kleinen Hotel in einem Ortsteil von Neuharlingersiel hatte Torsten einen idealen Übernachtungsort, direkt vor den Ostfriesischen Inseln, gefunden. Nach einem ersten Erkundungsspaziergang mit Besichtigung des modernen Seenotrettungsbootes Neuharlingersiel im Sielhafen am Anreisetag ging es am nächsten Morgen per Schiff auf die Insel Spiekerook.
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      • Bei schönstem Sonnenschein wurde die Insel erkundet. Am nächsten Tag starteten wir mit einer Wattwanderung. Nachmittags stand der Gruppenspaß im Vordergrund. In Wittmund traten wir zum Ostfriesen-Abitur an. Boßeln, Padstockspringen, Kuhmelken und vieles mehr musste in ostfriesischer Manier bewältigt werden. Nach der abschließenden schriftlichen Abiturarbeit zu Ostfrieslands Sitten und Gebräuchen wurde die Zeit bis zur „Siegerehrung“ und Zeugnisübergabe mit Krabbenpulen und Teetrinken überbrückt. Zum Tagesabschluss war Bowling angesagt. Letzter Programmpunkt auf dem Heimweg war der Besuch der Mayer Werft in Papenburg mit spannenden Einblicken in den modernen Schiffsbau. Außer, dass wir auf der Heimfahrt bei einem Verkehrsunfall Erste Hilfe leisten mussten, war der Ausflug sehr gelungen und trotz Pfingsten hatten wir weder auf der Hin- noch auf der Heimfahrt mit Staus zu kämpfen.
      •  
      • Da es den Rahmen unseres Berichtes sprengen würde, konnten wir nicht alles explizit auflisten. Zum Beispiel haben wir das „Helfer vor Ort-Projekt“ beim Tag der offenen Tür am Deutschen Feuerwehrmuseum und bei der Veranstaltung des Kreisverbandes in den Kaiserwiesen präsentiert. Auch beim Jahresempfang waren wir mit einer Abordnung vertreten.

      

      

     

     

    1. 11. Zusammenstellung der Einsätze und Dienststunden aus2014

     

    Fachdienst

    Anzahl der Einsätze

    Dienststunden

    Helfer vor Ort

    8

    25

    Sanitätsdienst  

    46

    919

    Blutspendedienst

    28

    950

    Sozialarbeit u.   Betreuungsdienst

    11

    242

    Kücheneinsätze

    5

    175

    Aus- und Weiterbildung

    173

    2797

    Rettungsdienst

    19

    (2)

    436

    (21)

     

    38

    262

    Sonstiges

    139

    1267

    Summe

    469

    7094

     

    Liebe Kameradinnen und Kameraden, eure Bereitschaftsleitung bedankt sich bei euch allen für euren Einsatz und für das Mitwirken bei den Aktivitäten unseres Marbacher Roten Kreuzes. Wir danken auch euren Angehörigen, den Ehefrauen und Ehemännern, Freundinnen, Freunden, den Mitgliedern vom Jugendrotkreuz und allen beim DRK-Kreisverband Fulda, die uns unterstützt haben. Unser Dank geht auch an den Ortsbeirat Marbach. Ebenso bedanken wir uns bei der Gemeinde Petersberg, beim Landkreis Fulda und allen Personen, Firmen und Behörden, die uns in irgendeiner Weise geholfen haben.  

     

    Auch allen Leserinnen und Lesern dieses Jahresberichtes danken wir für das Interesse an der Arbeit des DRK Marbach und freuen uns sehr, wenn wir auch in Zukunft auf Sie bauen können.

     

    Marbach, 06. März 2015

     

    Für die Bereitschaftsleitung

    Doris Fröhlig und Manfred Rippert

     


     
     

    Die folgend gelisteten Mitglieder   haben in 2014 mit

    ehrenamtlichen Dienststunden   beim Bewältigen unserer vielfältigen

    Aktivitäten und Aufgaben mitgeholfen:

    Vom Vorstand:

    Johannes Rippert

    1. Vorsitzender

     

    Torsten Zwingmann

    2. Vorsitzender

     

    Eugen Rippert

    Schatzmeister

     

    Frances Herrmann

    Schriftführer

     

    Dr. Bettina Wiegand-Koch

    Bereitschaftsärztin

     

    Dr. Bernd-Robert Koch

    Bereitschaftsarzt
     

    Doris Fröhlig

    Bereitschaftsleiterin

     

    Manfred Rippert

    Bereitschaftsleiter

     

    Manuela Rippert

    Vertreter des   Jugendrotkreuzes

    Von den aktiven Mitgliedern:

    Ariane Gerstner

    Karin Klug

    Daniel Brenzel

    Markus Heil

    Carmen Fleck

    Lioba   Jahn

    Daniel Jahn

    Martin Klug

    Carmen Görlich

    Maria   Dröge

    Detlef Ebert

    Matthias Göbel

    Christine Wienciers

    Marija-Lisa Goldmann

    Frank Fleck

    Michél Kekulé

    Elisabeth Kochanski

    Stefanie Rauh

    Heinrich Krämer

    Ralf Urspruch

    Erika Krämer

    Antonius Jahn

    Hubert Künzl

    Stefan Simon

    Gabriele Rippert

    Christian Grasser

    Lukas Koch

    Thomas Rippert

         

    Uwe Baderschneider

     

     

     

    12. Jugendrotkreuz

     

     

     

    Das JRK bestand im Jahr 2014 aus 10 Mitgliedern, davon 2 Mädchen und 8 Jungen, wobei die Altersstruktur zwischen 8 und 16 Jahren liegt. Ein JRK – Mitglied wechselte im Laufe des Jahres in die Bereitschaft. Die Gruppenstunden finden immer mittwochs um 18:45 Uhr im DRK Haus statt. Dabei werden sowohl Kenntnisse der Ersten Hilfe vermittelt und vertieft ebenso wie die Geschichte des Roten Kreuzes und die Grundsätze. Dieses Jahr kam auch das Jahresthema „Klimawandel“ nicht zu kurz.

    Auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz und dazu wurden die Angebote des JRK KV Fulda gerne angenommen. So haben wir im Juni mit viel Spaß an dem JRK – Kreiszeltlager in Landenhausen teilgenommen. Am 03. Dezember feierten wir eine kleine Weihnachtsfeier, welche wir vorher schon mit Plätzchen backen vorbereitet hatten.

    Die JRK´ler unterstützen die Mitglieder der Bereitschaft bei unterschiedlichen Tätigkeiten, dabei vor allem bei den 12 jährlich stattfindenden Blutspendeterminen. Dabei halfen jeweils 1 – 2 JRK’ler an der Anmeldung und in der Cafeteria mit.

     

    Marbach, 06. März 2015

     

    Für die Jugendrotkreuzgruppe „Phönix Marbach“

    Manuela Rippert

     

     

     

     

     

     

     

    Austausch Rettungswagen

    Aus Rotkreuz Fulda 9/83/2 wurde Rotkreuz Fulda 20/84/1

    Ende Januar wurde endlich wahr worauf viele Marbacher DRKler seit Jahren gewartet haben. Unser bisheriger Rettungswagen wurde durch einen "neuen" Rettungswagen des Kreisverbandes ersetzt.
    Das bisherige Fahrzeug befand sich 12 Jahre bei uns in Marbach und darf mit 18 Jahren nun in den verdienten Ruhestand gehen.

    Alter und neuer RTW

     Das neue Fahrzeug ist ebenfalls ein Mercedes Benz Sprinter aus dem Jahr 2008. Wesentliche Neuerungen sind, dass das neue Fahrzeug durch die Firma Fahrtec in Neubrandenburg ausgebaut wurde und in den Abmessungen ein gutes Stück größer ist als sein Vorgänger. In diesem Zug wurde auch die Ausstattung erneuert und verbessert. Als EKG befindet sich nun ein Corpuls 08/16 an Bord, eine neue elektrische Absaugpumpe der Firma Laerdal und neues Schienungsmaterial inklusive Vakuummatratze.
    Durch das ebenfalls höhere Gewicht darf das Fahrzeug nur noch mit der Führerscheinklasse C1 oder dem sogenannten Feuerwehrführerschein gefahren werden.

    9/83/2 - 20/84/1

     

    Beklebung

     

    RTW und KTW Marbach

     

  • Unsere Kurse

    • Erste Hilfe Kurs
    • Erste Hilfe Training
    • Lebensrettende Sofortmaßnahmen
    • Erste Hilfe am Kind

DRK Blutspendetermine

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