Jahresbericht


Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden,

liebe Leser,

sehr geehrte Damen und Herren,

Was ist ein Ehrenamt?

Als „Ehrenamt“ wird ein Amt bezeichnet, welches auf freiwilliger Basis ausgeübt wird und für dessen Ausübung der Tätige nicht entlohnt wird. Ehrenämter erfreuen sich großer Beliebtheit seitens der Bevölkerung. Schätzungen zufolge üben mehr als ein Drittel aller Deutschen ein solches Amt aus. Möglichkeiten hierfür gibt es genug, beispielsweise:

  • Ehrenamtliche Tätigkeit als Betreuer
  • Ehrenamtliche Tätigkeit in der freiwilligen Feuerwehr, beim Roten Kreuz, bei den Johannitern, beim MHD, beim THW sowie anderen vergleichbaren Hilfsorganisationen
  • Ehrenamtliche Tätigkeit in einem gemeinnützigen Verein
  • Ehrenamtliche Tätigkeit in kirchlichen Organisationen, im Bereich der Jugend- oder Sozialarbeit
  • Laienrichter
  • Schiedsleute
  • Schöffen

In vielen Bereichen gibt es von Seiten der Gesetzgebung aber immer mehr Vorschriften und Regeln, welche man für die Ausübung des Ehrenamtes einhalten muss. So auch in unserem Bereich. Neben unseren satzungsgemäßen Aufgaben ist die Aus- und Weiterbildung ein immer größer werdender Punkt. Von den in 2017 geleisteten 6449,5 Dienststunden sind 1507 Stunden in der Ausbildung erbracht worden, Tendenz steigend. Dass das nicht immer einfach ist haben viele von uns gemerkt. Wir versuchen unseren Jahresplan immer so auszurichten, dass wir alle Belange abdecken können. Leider können wir das in Marbach nicht alles schaffen. Daher müssen wir auf den Kreisverband, den Landkreis und auf den DRK Landesverband zurückgreifen. Glücklicherweise gibt es hier ein großes Spektrum an Ausbildungen. Wir möchten allen Mitgliedern die Ausbildungen ermöglichen und werden auch 2018 wieder vieles anbieten. Jeder soll nach seinen Möglichkeiten Ausbildungen durchführen. Der Vorstand und die Bereitschaftsleitung unterstützen euch dabei gerne.

Allen, die zum Gelingen unserer Ziele und Aufgaben beigetragen haben, sagen wir an dieser Stelle herzlich DANKE. Jeder von uns darf stolz auf das ehrenamtlich und unentgeltlich Geleistete zurückblicken.

Das Vorstandsteam

des DRK Ortsvereins Marbach e.V.

 

Inhalt des Jahresberichtes 2017

 

 

  1. Tätigkeitsbericht des Vorstandes
  2. Mitglieder
  3. Einsätze
  4. Helfer vor Ort
  5. Sanitätsdienst
  6. Blutspendedienst
  7. Sozialarbeit
  8. Kücheneinsätze
  9. Ausbildung
  10. Sanitätszug
  11. Rettungsdienst
  12. Sonstiges
  13. Übersicht Einsätze und Dienststunden
  14. Bericht des Jugendrotkreuzes

 

 

                                   

 

 

Jahresbericht  2017

1. Tätigkeitsbericht des Vorstandes nach §15 Absatz 2 der Satzung des DRK Ortsverein Marbach e.V.

Der Vorstand ist laut Satzung vom 16.06.2016 verpflichtet der Mitgliederversammlung neben dem Jahresabschluss einen jährlichen Tätigkeitsbericht vorzulegen. Dieser Pflicht möchten wir gerne nachkommen.

Die Planungen für das Jahr 2017 begannen bereits auf der Vorstandssitzung am 20.12.2016. Hier wurden bereits alle wichtigen Termine für das kommende Jahr festgelegt und ein Entwurf für einen Haushaltsplan für das Jahr 2017 erstellt.

Dieser Entwurf hatte ein Gesamtvolumen von 77.000,00 Euro und wurde durch die Mitgliederversammlung am 03.02.2017 genehmigt. Das erneut hohe Gesamtvolumen lag unter anderem daran, dass die sehnlichst erwarteten digitalen Funkmeldeempfänger beschafft und mit dem Umbau des DRK Hauses begonnen werden sollte. Ebenfalls musste der Innenausbau des neuen Einsatzleitwagens noch mit einbezogen werden.

Auf der angesprochenen Mitgliederversammlung wurde der Vorstand für das Jahr 2016 entlastet. Der vorgelegte Finanzbericht wies Ausgaben von 65.778,89 Euro und Einnahmen von 52.333,23 Euro auf. Der Fehlbetrag war hauptsächlich auf die Anschaffung des neuen Einsatzleitwagens mit Kosten von 40.104,11 Euro ohne erforderlichen Innenausbau zurückzuführen.

Turnusgemäß fand die Wahl der Bereitschaftsleitung, des Vertreters des Jugendrotkreuzes und die Wahl des Vorstandes statt.

Manfred Rippert stand auf eigenen Wunsch nicht mehr für eine weitere Amtszeit als Bereitschaftsleiter zu Verfügung. Die bisherige Bereitschaftsleiterin Doris Fröhlig stellte daraufhin ihr Amt ebenfalls zur Wahl.

Die Bereitschaftsangehörigen wählten als neue Bereitschaftsleitung Manuela Rippert und Daniel Jahn, Thomas Rippert zum stellvertretenden Bereitschaftsleiter.

Das Jugendrotkreuz wählte in seiner vorangegangenen Sitzung nach dem Wechsel von Manuela Rippert in die Bereitschaftsleitung Ralf Urspruch zum neuen Vertreter des Jugendrotkreuzes.

In der Wahl des restlichen Vorstandes wurde der bisherige geschäftsführende Vorstand Johannes Rippert, Torsten Zwingmann und Eugen Rippert in ihren Ämtern bestätigt. Neuer Schriftführer wurde Manfred Rippert.

In der ersten Vorstandssitzung des neuen Vorstands wurde über eine Renovierung oder einen letztmaligen Anlauf zum An- und Umbau des DRK Hauses abgestimmt. Ohne Gegenstimme wurde für eine weitere Kostenschätzung gestimmt und das Projekt von dort an mit Nachdruck verfolgt. Da die erneute Kostenschätzung vielversprechender war wurde sich im Anschluss um eine Firma zur Umsetzung bemüht. Auch hier wurde zunächst eine Kostenschätzung eingeholt. Nach mehreren Terminen mit der Baufirma, Statiker und Kontakt zur Gemeinde Petersberg zur Unterstützung des geplanten Bauvorhabens, wurde über das Projekt in einer Mitgliederversammlung am 25.10.2017 abgestimmt. Die Mitgliederversammlung votierte mit großer Mehrheit für die Umbaumaßnahme und bewilligte einen Kostenrahmen von 180.000,00 Euro. Im Anschluss wurden erste Pläne erstellt und mit diesen Preise angefragt. Leider liegen diese erst zu Beginn des Jahres 2018 vor.

Der Vereinsausflug führte uns am 24.06. nach Thüringen. Hier besuchten wir unter anderem das Meerwasseraquarium in Zella-Mehlis und das Erste Deutsche Bratwurstmuseum.

Nach dem Ausscheiden von Manfred Rippert als „Bereitschaftsleiter der ersten Stunde“ und als Würdigung seiner langjährigen, großen Verdienste in verschiedenen Ämtern im Roten Kreuz und im Landkreis Fulda, wurde von Seiten des Vorstandes in Kooperation mit dem Kreisverband Fulda, dem Landesverband Hessen und dem Landkreis Fulda eine Ehrung mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland angestrebt.

Leider verstarb Manfred Rippert nach langer, schwerer Krankheit am 09.09.2017. Sein Verlust ist für uns alle nicht in Worte zu fassen und reißt eine nicht zu schließende Lücke in unsere Reihen. Um sein Vorstandsamt als Schriftführer im Ortsverein neu zu besetzen, wurde an der Mitgliederversammlung am 25.10.2017 ein neuer Schriftführer gewählt. Dankenswerterweise stellten sich Christine Wienciers und Marija-Lisa Goldmann als Kandidatinnen zur Wahl. Als neue Schriftführerin wurde Christine Wienciers in den Vorstand gewählt. Marija-Lisa Goldmann unterstützt die neue Schriftführerin bei ihrer Tätigkeit und wurde in die Geschäftsordnung des Ortsvereins aufgenommen.

Im Jahr 2017 gab es erneut zum Teil massive Störungen mit dem Kreisverband Fulda. Nach der Neuwahl unseres JRK Vertreters und der Meldung an den Kreisleiter des Jugendrotkreuzes wurden wir von Seiten des Kreisleiters nicht mehr zu den Kreiskonferenzen des Jugendrotkreuzes und zu Aktionen des Jugendrotkreuzes eingeladen. Ein Brief an den Kreisleiter von Seiten des Vorstandes blieb ohne nennenswertes Ergebnis. Daraufhin beschlossen wir, dass wir bis auf Weiteres an keinerlei Aktivitäten von Seiten des Kreisverbandes auf Ebene des Jugendrotkreuzes mehr teilnehmen.

Das Problem mit der Weitergabe von Geldern von Seiten des Kreisverbandes an den Ortsverein blieb auch nach 2016 bestehen. Hier wurden trotz mehrfacher Gespräche und Mahnungen Gelder für geleistete Dienste und Mittel des Katastrophenschutzes nicht an den Ortsverein weitergleitet. Nach massivem Protest und der Ankündigung diesen Sachverhalt auf der Kreisversammlung und auf der Sitzung des Erweiterten Präsidiums offiziell anzusprechen, wurden die offenstehenden Gelder, zum Teil noch aus dem Jahr 2016, doch noch angewiesen.

Die für Anfang 2017 angestrebten Mitgliederzuwächse blieben weitestgehend aus. Es konnten lediglich zwei aktive Mitglieder und Unterstützung für die Blutspendetermine gewonnen werden. Am Ende des Jahres 2017 wurde über die Eingliederung von weiteren Helfern aus dem Kreisverband Hünfeld debattiert. Diese möchten zu Beginn des Jahres 2018 in unseren Ortsverein wechseln.

Neben den vielen Einsätzen auf der Ebene der aktiven Arbeit, in welche alle Vorstandmitglieder eingebunden waren, fanden im Jahr 2017 vier Vorstandssitzungen und mehrere Besuche durch die Vorsitzenden auf Sitzungen des erweiterten Präsidiums des Kreisverbandes und auf Jahreshauptversammlungen der Feuerwehren aus Marbach und der Gemeinde Petersberg statt.

Wir möchten uns bei allen aktiven und passiven Mitgliedern und deren Familien für die Arbeit und Unterstützung im zurückliegenden Jahr bedanken und hoffen, dass Sie mit der Arbeit des Vorstandes unseres Vereins zufrieden waren.

Marbach, 31.12.2017                              Der Vorstand DRK Ortsverein Marbach e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Mitglieder

Zum Jahresende 2017 hatte der Ortsverein Marbach e.V. des Deutschen Roten Kreuzes insgesamt 117 Mitglieder. 33 aktive Kameradinnen und Kameraden haben dazu beigetragen, alle Aufgaben und Einsätze zu bewältigen. Auch die 11 jungen Menschen der Jugendrotkreuzgruppe „Phönix Marbach“ trugen zu einem lebhaften Vereinsleben bei. Dazu kommen 73 Förderer unserer Arbeit, denen wir Dankeschön sagen, da sie mit ihrem Jahresbeitrag und auch durch aktive Mithilfe unseren Einsatz ermöglichen und zur Finanzierung unserer Ausstattung beigetragen.

  1. Einsätze

Die Gesamtzahl der zu bewältigenden Einsätze und der abzuarbeitenden Termine war in 2017 mit 454 etwas höher als im Vorjahr. Da aber einige Einsätze mit vielen geleisteten Dienststunden darunter waren, wurden von unseren Kameradinnen und Kameraden ehrenamtlich und unentgeltlich 6449,5 Dienststunden geleistet.

  1. Helfer vor Ort

Die Zahl der Alarmierungen unserer Helfer vor Ort war gleich dem Vorjahr. Bei 22 Alarmierungen konnten unsere Kameradinnen/Kameraden vor Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt die Zeit mit qualifizierten basismedizinischen Maßnahmen überbrücken. Wenn bei diesen Einsätzen auch „nur“ 50 Dienststunden verbucht sind, haben wir durch unseren Einsatz, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, zum Wohle unserer Mitbürger beigetragen und vielleicht auch das ein oder andere Leben gerettet. 

Gründe für die Alarmierungen waren:

akutes Koronarsyndrom, Bewusstlosigkeit, akute Atemnot,

Krampfanfall/Fieberkrampf, Reanimation, internistischer Notfall …

       

Wir danken allen Kameradinnen/Kameradinnen für ihr Mitwirken bei Einsätzen und Fortbildungen, auch im Namen der Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen.

  1.  Sanitätsdienst

Im Sinne von Henry Dunant, dessen Ideen die Welt nachhaltig veränderten, da er sich durch die Gräuel der Schlacht von Solferino veranlasst sah, dort zu helfen, wo Hilfe benötigt wurde. Er organisierte sofort Freiwillige, die Verwundeten und Soldaten beider Kriegsparteien beistanden. So leisten wir heute Sanitätsdienste unterschiedslos, gemäß den Grundsätzen des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes (siehe Rückseite).

Im Berichtsjahr wurden bei 35 Sanitätsdiensten 1166,5 Dienststunden geleistet. Die Sanitätsdienste sind beim Speeketzelauf, bei Veranstaltungen der Firmen EDAG und FFT, dem Bierfestival in Fulda aber auch in gewohnter Weise in Willingen und Bad Arolsen geleistet worden. Auch waren wir wieder auf dem ADAC-Verkehrsübungsplatz in Dietershausen sowie bei den Bad Hersfelder Festspielen, wo wir bei 3 Veranstaltungen jeweils den kompletten Dienst übernommen hatten. Wir haben auch in 2017 wieder den Kreisverband bei den Fastnachtsumzügen und in der Commerzbank-Arena unterstützt. Auch unterstützten wir die Kameraden des Kreisverbandes Hünfeld und übernahmen einen Sanitätsdienst bei einem Reitturnier.

  1.  Blutspendedienst

Viele Menschen haben auch in 2017 wieder den Weg zum Blutspenden gefunden. Um die Spenden zu ermöglichen, haben wir in Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen wiederum 12 Blutspendetermine organisiert und bei der Durchführung und Betreuung der Spender mitgeholfen. In 2017 mussten wir leider wieder einen leichten Rückgang der Spenderzahlen verzeichnen. Insgesamt waren 1807 potentielle Spender gekommen, davon konnten 1659 Blutkonserven abgenommen werden. Erfreulich ist, dass die Zahl der Erstspender mit 111 gleichgeblieben ist.

Allen Spenderinnen und Spendern sagen wir DANKE, danke auch den Kameradinnen und Kameraden für ihren großen Einsatz beim Blutspendedienst.

Besonders erfreulich ist, dass wir nach dem Blutspendetermin im Juni in Steinau 3 junge Damen gewinnen konnten, welche uns zukünftig bei den Blutspendeterminen unterstützen möchten.

Hierzu noch ein Hinweis: Wer bei der Blutspende helfen möchte, ist jederzeit willkommen. Die ehrenamtliche Mitarbeit ist nicht an ein bestimmtes Zeitkontingent oder die Verbandszugehörigkeit gebunden. Informationen erhalten Sie entweder direkt auf den Blutspendeterminen oder bei Ihrem Ortsverein, dem DRK Marbach.

  

  1.  Sozialarbeit

In der Woche nach Ostern hatten wir wieder die Marbacher Senioren zum Kaffeenachmittag ins Konrad-Trageser-Haus geladen. Zu dem von unserer Bereitschaftsleiterin Manuela Rippert organisierten Nachmittag konnte der 2. Vorsitzende Torsten Zwingmann ca. 100 Senioren willkommen heißen. Nach der Begrüßung schenkten die Helferinnen und Helfer Kaffee aus und verteilten, von den Rotkreuzfrauen selbst gebackenen Kuchen. Danach verzauberte der Zauberer Tobi mit seinen Tricks die Marbacher Senioren. Beim folgenden gemütlichen Beisammensein mit Saft, Bier und Wein fanden die Senioren noch genügend Zeit zum Plaudern. Leider war der Nachmittag viel zu schnell vorüber. Auf Wunsch waren einige der Senioren abgeholt und am Ende der Veranstaltung wieder nach Hause gebracht worden.

Unterstützt wurde auch dieses Jahr wieder die Seniorenfahrt des Ortsbeirates.

Ebenfalls waren wir am Sommerfest des Seniorenzentrums in Petersberg als Sanitätsdienst tätig.

Übers Jahr wurden mehrmals behinderte Mitmenschen transportiert.

  1.  Kücheneinsätze

Unter der Verantwortung von Antonius Jahn wurden 91 Dienststunden für Küchen-/Verpflegungseinsätze geleistet. Unterstützt wurde die Pfarrei St. Ägidius Marbach bei der Sternwallfahrt zum Hauneseekreuz. Bei einem Kocheinsatz am 1.Mai wurde für den DGB gekocht. Die übrigen Einsätze betrafen vereinsinterne Veranstaltungen und ganztägige Lehrgänge, die in unserem Rotkreuzhaus in Marbach veranstaltet wurden.

Die für Verpflegungs- und Blutspendeeinsätze vorgeschriebene Belehrung gemäß § 43 Abs. 4 Infektionsschutzgesetz (IfSG) wurde im Rahmen der Ausbildung auf KV Ebene durchgeführt.

 

 

 

 

 

 

Foto: DRK Marbach

 

  1.  Ausbildungen

Sehr umfangreich waren im Berichtsjahr die Angebote für die Aus- und Weiterbildungen, die von vielen Aktiven wahrgenommen wurden.

Um eine fachliche gute Aus- und Weiterbildung betreiben zu können, benötigt es Dozenten mit einem hohen Fachwissen. Daher haben uns im Jahr 2017 einige Fremddozenten besucht um ihr Wissen an uns weiterzugegeben. Die gemeinsame Ausbildung mit der Freiwilligen Feuerwehr Marbach gehört mittlerweile fest in den Ausbildungsplan und stärkt die Zusammenarbeit und Kameradschaft. Aber auch Dozenten der Bereitschaft der Bergwacht Wasserkuppe, der Deutschen Bahn AG, der Abteilung für Anästhesiologie, Intensiv und Notfallmedizin des Klinikums Fulda gAG, dem ADAC, dem DRK Kreisverband Fulda e.V. und der Revierförsterei des Forstamtes Fulda brachten uns Themen wie Eisrettung, Umgang mit Feuerlöschern, Bergung aus dem Gelände, Gefahren und Verhalten am Gleisbett, Einweisung in Medizinprodukte und die Luftrettung näher.

Traditionell hatten die aktiven Mitglieder die Möglichkeit am jährlichen Fortbildungswochenende teilzunehmen, um 3 Tage lang zu lernen und zu trainieren. Hier wurden neben der jährlichen Pflichtfortbildung in Reanimation, Kommunikation im Einsatz, Gefahren für den Helfer im Einsatz nochmals die Aufgaben und Strukturen des Sanitätszuges besprochen. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Praxis. Nach dem Reanimationstraining übten die Teilnehmer in Kleingruppen bis zum Abend verschiedene Notfallbilder und mussten sogleich das neu erlernte anwenden.

Wir möchten an dieser Stelle allen Dozenten ganz herzlich für ihren Einsatz danken und freuen uns auf die Zusammenarbeit im nächsten Jahr.

Neben unseren Bereitschaftsabenden wurden auch wieder Fortbildungen auf Kreis- und Landesverbandsebene angeboten und besucht.

So haben Thomas Rippert die Ausbildung zum Verbandführer KatS und Daniel Jahn die Ausbildung zum Gruppenführer KatS erfolgreich bestanden.

 

 

Foto: Privat

Für die Ausbildung wurden bei 101 Veranstaltungen 1507 Dienststunden aufgewendet.

 

Ausbildung extern:

Pflichtfortbildung Rettungsdienst, Pflichtfortbildung Landkreis, Zugführerfortbildung und die Einweisung für die Festspiele Bad Hersfeld

Ausbildung LV:

Rotkreuzaufbauseminar, Verbandführer, Gruppenführer, Ausbilder Sanitätsdienst, Modulausbildung Vorstandsarbeit, Kollegialer Ansprechpartner und Führen und Leiten von Gruppen

Ausbildung KV:

PSNV, HGA erweiterte Erste Hilfe, HGA Einsatz, Funklehrgang und Sanitätsdienstfachausbildung

Ausbildung OV:

Übung Marbacher Feuerwehr, Fortbildungswochenende und Anfahrt Tunnelportale

.

 

 

 

  1.  Sanitätszug

Zum 1.1.2017 wurden vom Gefahrenabwehrzentrum unsere Module Betreuung und Transport aufgelöst.

Neu geschaffen wurde dafür der 1. Sanitätszug Landkreis Fulda. Dieser setzt sich aus Einheiten des DRK Marbach, DRK Tann, DRK Hünfeld, MHD Petersberg und MHD Hofbieber zusammen. Dem Ortsverein Marbach obliegt die Führung mit dem ELW und die Besetzung eines KTW-B. Da hier das Personal doppelt vorgehalten werden muss, sind wir mit 14 Helferinnen und Helfern eingebunden. Im Berichtsjahr haben wir 258,5 Dienststunden bei 2 Übungen und mehreren Besprechungen geleistet.

 

 

  1.  Rettungsdienst

Unter „Rettungsdienst“ aufgeführt sind 53 Dienststunden. Hier sind die folgenden Einzelaktivitäten zusammengefasst.

  • · An der Wache im Katastrophenschutzzentrum wurden für den DRK-Kreisverband 2 Dienste als dritter Mann übernommen.
  • · Insgesamt 4-mal wurden wir 2017 zu Absicherungen oder ManV Einsätzen alarmiert.
  • · In 2017 wurde der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) aus unserem Ortsverein zu einem Einsatz alarmiert. Angefallen sind 8 Dienststunden für eine Dienstbesprechung und ein Übungswochenende.

 

  1.  Sonstiges
  • · Übungen: Über das Jahr verteilt fanden einige Übungen im Rahmen der Bereitschaftsabende oder am Wochenende statt. Hier wurden mit der Marbacher Feuerwehr und mit der Bergwacht verschiedene Szenarien geübt. Auch an der diesjährigen Sira Übung in Hammelburg waren wir vertreten.
  • · Der zu unserem Ortsverein gehörende Fachbeauftragte IuK des Kreisverbandes, hat in Marbach seinen 50. Lehrgang zur Erlangung der Sprechfunkberechtigung durchgeführt.
  • · Zu Gast bei uns im Rotkreuzhaus waren auch wieder die Kinder der Vorschulgruppe aus dem Kindergarten.
  • · Nicht zu kurz kam auch die Kameradschaftspflege. Die obligatorische Winterwanderung, auch in diesem Jahr mit Schnee, startete mit einer Wanderung nach Bernhards zur Besichtigung des dortigen Backhauses. Nach dieser Erholung ging es weiter nach Steinau in das dortige Gemeinschaftshaus zum Mittagessen. Anschließend gab es noch Kaffee und Kuchen. Mit Fackeln bewaffnet traten einige dann gegen 16:30 Uhr den Rückweg über den Stausee an.
  • · Ein weiterer Höhepunkt war die Tagesfahrt in den Thüringer Wald. Mit einem Besuch des Meeresaquariums in Zella-Mehlis ging es dann zur Marienglashöhle in Friedrichroda. Den Abschluss bildete der Besuch im 1. Deutschen Bratwurstmuseum in Amt Wachsenburg/Holzhausen.
  • · Einige Mitglieder nahmen an einer gemeinsamen Vereinsfahrt von Feuerwehr, der Katholischen Frauengemeinschaft und dem Roten Kreuz zum Kellerwegfest in Guntersblum teil während andere kurzfristig eine Demonstration in Fulda absichern mussten.
  • · Unter „Sonstiges“ sind alle Dienststunden aufgeführt, welche Arbeiten am und im Rot Kreuz Haus betreffen, Wartung und Instandhaltung der Fahrzeuge und des Materials und Arbeiten zur Allgemeinen Verwaltung des Ortsvereines.
  • · An einer erstmals vom Kreisverband angebotenen Studienreise nahmen auch Mitglieder unseres Ortsvereins teil. Die 5 tägige Reise führte nach Genf auf die Spuren von Herny Dunant.

 

  1. 13. Zusammenstellung der Einsätze und Dienststunden aus 2017

Fachdienst

Anzahl der Einsätze

Dienststunden

Aus- und Weiterbildung

124

2244

1. Sanitätszug Landkreis Fulda

17

258,5

Blutspendedienst

35

881,5

Sozialarbeit

6

90,5

Koch-/ Verpflegungseinsätze

5

91

Sanitäts- und Rettungsdienst

64

1269,5

Kameradschaftspflege

14

728,5

Sitzungen

22

352

Sonstiges

167

534

 

454

6449,5

 

 

Liebe Leserinnen und Leser unseres Jahresberichtes, liebe Kameradinnen und Kameraden, wir hoffen, dass wir mit diesem Bericht eine informative Zusammenfassung der wichtigsten Aktivitäten des DRK Marbach geben konnten. Wie oben schon angedeutet, sind hier nur die prägenden Aktivitäten explizit aufgeführt. Ein Erwähnen der vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten, die von vielen unbemerkt im Hintergrund auszuführen und zu erledigen sind, würde den Umfang unseres Jahresberichtes sprengen. An dieser Stelle deshalb unseren besonderen Dank an diejenigen, die neben der allgemeinen aktiven Mithilfe „Hintergrundtätigkeiten“ wie die Beschaffung und Verwaltung von Einsatzmaterial und Dienstbekleidung, die Prüfungen der Medizinprodukte und der elektrischen Materialien und Geräte, die Reinigung, Pflege und Instandhaltung unseres Rotkreuzhauses und unserer Kraftfahrzeuge oder die immer mehr werdenden Verwaltungstätigkeiten still erledigen.

Aber auch bei allen Kameradinnen und Kameraden bedankt sich eure Bereitschaftsleitung sehr herzlich. Mit eurem freiwilligen Engagement, dem Mitwirken bei den Aktivitäten und Einsätzen unseres Marbacher Roten Kreuzes gehört ihr alle zu den tragenden Säulen. Danke auch an eure Angehörige, an die Mitglieder vom Jugendrotkreuz und an alle beim DRK-Kreisverband Fulda, die uns unterstützt haben. Wir danken dem Ortsbeirat Marbach, der Gemeinde Petersberg, dem Landkreis Fulda und allen Personen, Firmen und Behörden, die uns in irgendeiner Weise unterstützt haben.  

Allen Leserinnen und Lesern danke für das Interesse an der Arbeit des DRK Marbach. Wenn wir auch in Zukunft auf Sie bauen dürfen, freuen wir uns sehr.

Für die Bereitschaftsleitung

Marbach, 30. Januar 2018

Manuela Rippert, Thomas Rippert und Daniel Jahn

 

 



                   Die folgend gelisteten Mitglieder haben in 2017 mit

ehrenamtlichen Dienststunden beim Bewältigen unserer vielfältigen

Aktivitäten und Aufgaben mitgeholfen:

 

Vom Vorstand:

Johannes Rippert

1. Vorsitzender

Torsten Zwingmann

2. Vorsitzender

Eugen Rippert

Schatzmeister

Dr. Bettina Wiegand-Koch

Bereitschaftsärztin

Dr. Bernd-Robert Koch

Bereitschaftsarzt

Manuela Rippert

Bereitschaftsleiterin

Daniel Jahn

Bereitschaftsleiter

Ralf Urspruch

Vertreter des Jugendrotkreuzes

Führungskräfte:

Johannes Rippert

Verbandsführer

Manfred Rippert

Zugführer

Thomas Rippert

Zugführer 1. Sanitätszug Fulda

Markus Heil

Truppführer

Eugen Rippert

Truppführer

Detlef Ebert

Truppführer

Uwe Baderschneider

Gruppenführer

Doris Fröhlig

Truppführerin

Daniel Jahn

Truppführer

Manuela Rippert

Gruppenführerin

 

Von den aktiven Mitgliedern:

Ariane Gerstner

Gabriele Rippert

Tatjana Schäfer

Hubert Künzl

Carmen Fleck

Rabea Böhm

Alfred Fröhlig

Lukas Koch

Carmen Görlich

Lioba Jahn

Antonius Jahn

Jürgen Gemming

Christine Wienciers

Lorena Trapp

Daniel Brenzel

Heinrich Krämer

Elisabeth Kochanski

Marija-Lisa Goldmann

Frank Fleck

Stefan Simon

Erika Krämer

Stefanie Rauh

Mechthild Heil

Ann-Kathrin Michel

Bianca Rösing

Cinzia larascio

Jacqueline Trnka

Anja Hohage

 

  1. 14. Jugendrotkreuz

Das JRK Marbach Gruppe „Phönix“ bestand im letzten Jahr aus 11 Heranwachsenden, die sich regelmäßig mittwochs in mittlerweile zwei Gruppen treffen. Die Teilung in zwei Gruppen nach Alter wurde aufgrund des Zuwachses in der Altersklasse der Grundschüler sinnvoll, so dass sich die jüngeren (etwa Grundschulalter) mittwochs von 16.30Uhr bis 17:30 Uhr treffen, die älteren ebenfalls mittwochs von 18:45 Uhr bis 19:45 Uhr um Wissen in Erster Hilfe, aber auch über die Geschichte des Roten Kreuzes zu erlernen und zu vertiefen. Insbesondere Rollenspiele, in denen nicht sofort ersichtlich ist, um welche Art Notfall es sich handelt, sind bei den Jugendlichen sehr beliebt.

Doch auch der Spaß sollte nicht zu kurz kommen, so wurden auch Filme geschaut, Spiele gespielt oder im Sommer ein Eis gegessen.

Aufgrund der Situation im KV hat es in diesem Jahr keinerlei Teilnahme an Veranstaltungen auf Kreisebene gegeben.

Die Bereitschaft des DRK Ortsverein Marbach wurde von den JRK’lern tatkräftig bei den Blutspendeterminen unterstützt.

Ebenfalls nehmen die JRK´ler bei ausgewählten Bereitschaftsabenden teil, wie in diesem Jahr bei der mit der Feuerwehr gemeinsam durchgeführten Feuerlöschübung am Festplatz.

Perspektivisch steht weiterer Zuwachs bereits vor der Tür, bis zu vier neue Teilnehmer und Teilnehmerinnen, verteilt auf beide Gruppen, haben ihr Interesse bekundet.

Die JRK´ler haben vor kurzem ihre Dienstjacken überreicht bekommen und planen die Teilnahme am Landeszeltlager im kommenden Frühling.

Für die Jugendrotkreuzgruppe „Phönix Marbach“

Marbach, 30. Januar 2018                              

Ralf Urspruch

 

Alle Fotos: DRK Marbach